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Politischer Wirbel um die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye

Überblick über die aktuellen Geschehnisse

Ansicht von Seoul

Vergangenen Dienstag, 25. Oktober 2016, hat sich Präsidentin Park Geun Hye bei der Öffentlichkeit für den Skandal um ihre Vertraute Choi Soon Sil entschuldigt. Nur einen Tag zuvor hatte sie eine Verfassungsänderung über die Amtszeit des Präsidenten vorgeschlagen. Berichten zufolge fand man auf dem Computer von Choi Soon Sil mehr als 200 Dokumente, die belegen, dass diese in Regierungsgeschäfte und ‑angelegenheiten involviert war.

Choi Soon Sil, 1956 geboren, ist die Tochter von Choi Tae Min, ehemaliger Mentor der Präsidentin. Sie lernten sich in ihren frühen 20ern kennen, zu dem Zeitpunkt, als Park Geun Hye die Rolle der First Lady wegen des Mordes an ihrer Mutter durch einen nordkoreanischen Spion übernehmen musste. Seitdem scheinen sie sich nicht aus den Augen verloren zu haben. Es ist nicht auszuschließen, dass Choi Soon Sil schon damals den Einfluss und die Macht ihrer Freundin nutzte, um ihre eigenen Projekte zu starten ‑ ihre Familie war ursprünglich arm gewesen, hatte aber – möglicherweise durch die Freundschaft mit dem Präsidenten und seiner Tochter – Millionensummen, vor allem an Immobilienbesitz erworben. Obwohl sie in Politik und öffentlichem Dienst offiziell keine Tätigkeit ausübte, scheint sie laut den Enthüllungen eine entscheidende Rolle in Präsidentin Parks Regierung gehabt zu haben.

Park Geun Hye gab am Dienstag öffentlich zu, dass sie Choi Soon Sils Hilfe mehrmals in den Anfängen ihrer Amtszeit in Anspruch genommen habe. Sie behauptet jedoch, dies sei nur mit reinem Gewissen geschehen.

Der ausführliche Bericht zum Download: Politischer Wirbel um die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye

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